Die allabendliche Ausgangskontrolle fristgebundener Anwaltsschriftsätze mittels Abgleich mit dem Fristenkalender dient Ihnen dazu, noch unerledigt gebliebene Fristsachen zu identifizieren. Doch das ist nicht alles: darüberhinaus soll diese Kontrolle auch gewährleisten, festzustellen, ob möglicherweise in einer bereits als erledigt vermerkten Fristsache die fristwahrende Handlung noch aussteht (im Anschluss an BGH, NJW 2000, 1957 (unter II) mwN).Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Sie  Fristenkalender so führen, dass auch eine gestrichene Frist noch erkennbar und bei der Endkontrolle überprüfbar ist. Dies gilt auch für eine elektronische Kalenderführung, denn sie darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (im Anschluss an BGH, NJW 2000, 1957 (unter II)).

MacJur bietet Ihnen den Vorteil, dass Fristen tabellarisch erfasst und in der Tabelle nur als erledigt markiert werden. So werden keine Fristen gelöscht und Sie können weiterhin nachvollziehen, von wem die Frist zu welchem Zeitpunkt als erledigt markiert wurde. Zudem ermöglicht MacJur nur Benutzern mit entsprechender Berechtigung die Möglichkeit, Fristen als erledigt zu markieren. Da Sie Ihre Fristen sowohl in MacJur als auch in Ihrem elektronischen Kalender verwalten, minimieren Sie das Risiko, wichtige Fristen zu übersehen. So lässt MacJur Sie ruhig schlafen, weil die Fristenkontrolle mit einer doppelten Absicherung erfolgt und den Anforderungen an die BGH Rechtsprechung entspricht.