Die Einführung der elektronischen Akte in Strafsachen erfordert ein grundlegende Veränderung in den Arbeitsabläufen der künftigen Anwender ung wird schon längere Zeit diskutiert. Zum Diskussionsentwurf des BMJ hat nun der Deutsche Anwaltverein im Oktober 2012 Stellung bezogen.

Nach Einschätzung des Ausschusses des DAV ist die Anpassung des Dokumentations- und Kommunikationswesens in Strafverfahren an die modernen Medien und Techniken nicht mehr aufzuhalten. So wird die großzügige Umstellungsphase von der analogen Papierakte auf die elektronische Akte bis 1.Januar 2020 als positiv eingestuft. Gleichzeitig können die Vorteile der elektronischen gegenüber der herkömmlichen Papierakte nur erzielt werden können, wenn die Möglichkeiten der digitalen Dokumentation vollständig genutzt werden können.

Als herausragende Vorteile der elektronischen Akte sieht der DAV:

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  • Bessere Lesbarkeit der Akten
  • Möglichkeit Dokumente zeiteffizient durchsuchen zu können
  • Indizierbarkeit
  • Strukturierungsmöglichkeiten durch Lesezeichen, Priorisierung von Dokumenten
  • Speicherung von Dokumenten, Bild-, Ton-, und Filmmaterial an einem Ort
  • Gesteigerte Transparenz
  • Vollständige Historisierung

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Für den Gesetzentwurf besteht nun die zentrale Aufgabe für den IT-Planungsrat darin, allgemeingültige Standards für die Führung der elektronischen Strafakte und den Informationsaustausch zu entwickeln.

Lesen Sie mehr in der [fancy_link link=”http://anwaltverein.de/downloads/Stellungnahmen-11/SN-79-2012-elektronische-Akte-im-Strafverfahrenneu.pdfhttp://”  target=”blank”]Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins[/fancy_link]